Viele Wege führen...

Wenn man in Canada zu Besuch ist, genauer gesagt in der „Weltmetropole“ Toronto, dann darf ein Besuch in ROM natürlich nicht fehlen, vor allem weil es sich immer noch interessanter anhörte mit seinen Ausstellungen als die anderen Museen wie: BATA (Schuhe) oder Modern Art. Diejenigen von euch, die auch zwischen den Zeilen lesen können, wissen bereits, dass es sich bei ROM nicht um die italienische Stadt handelt, sondern um ein „kleines“ nettes Museum. Da wir noch eine Confirmation für die Niagara Fälle drucken mussten, ging es zuerst auf die „Yonge street“, wo wir hätten drucken können. Genau richtig gelesen: hätten können. Dadurch, dass der „Good Friday“ in Deutschland bekannt unter dem Namen Karfreitag ein nationaler Feiertag ist, welcher ausnahmsweise mal NICHT auf einen Montag fällt, waren die Läden schon geschlossen und wir mussten uns was anderes einfallen lassen, zu dem Problem komme ich aber bei meinem Bericht vom nächsten Tag noch einmal genauer.

Dadurch, dass es erst auf die „Yonge street“ ging, haben wir natürlich einen riesen Umweg zum Museum gemacht, da uns doch relativ warm wurde durch die Frühjahrssonne, haben wir uns bei Starbucks jeweils ein Erfrischungsgetränk geholt und dieses auf dem Weg genossen. Als wir dann endlich auf der „Dundas street“ waren, scherzte ich nur mit: „Wollen wir einkaufen?“, da wir auf einer Straße mit nur Läden wie Calvin Klein, Versace, Gucci, Lacoste und Loui Vitton waren.

Da wir zum Glück meiner Geldbörse die Tage zuvor uns erst frisch eingekleidet hatten, blieb meine Kreditkarte in der Tasche und wurde nicht zum Glühen gebracht.

Als wir endlich einen komischen Glaskasten gesehen hatten, waren wir auch schon da, somit stellten wir uns auch gleich in die Einlassschlange, bekamen unsere Karten und gaben unsere Jacken am Coatcheck ab. Nachdem wir uns schon vor dem Einlass schon ausgeruht hatten, machten wir uns auf den Weg in die Asia-abteilung, diese fanden wir jedoch nicht sonderlich spannend und so schlenderten wir nur durch, ein paar Fotos werdet ihr von dieser Ausstellung jedoch finden können.

Nachdem „Fernost“ abgeschlossen war, trafen wir auch schon bei der Eingeborenen Kunstausstellung ein. Diese war auch nicht sonderlich viel spannender und so ging es gleich in die Abteilung der Möbel aus der Siedlungszeit, welche auch nicht sonderlich viel versprechend war.

Diese beiden Abteilungen hätten wir uns echt sparen können, obwohl es doch zwei/drei nette Stücke in der Kunstausstellung gab. Viel interessanter und vielversprechender wurden dann die Steine und Mineralien, wovon ich auch in meiner Bildergalerie am meisten Bilder habe und daher auch nicht viel Worte verlieren möchte. Außer vielleicht es funkelt, es ist toll und es ist immer wieder faszinierend und manchmal noch etwas faszinierender. Die nächste sehr interessante Ausstellung in der wir auch durchaus etwas mehr Zeit verbrachten, war die Ausstellung der Dinosaurier. Was es da zu sagen gibt ist nur: sehr interessant, aber jeder der Dinos gesehen hat, weiß wie interessant es ist oder eben nicht, des Weiteren findet ihr nun auch alle Bilder in der Bildergalerie und dementsprechend wünsche ich wie immer viel Spaß beim durchstöbern.

 

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