Sechste Station: Philadelphia

Mi

10

Apr

2013

Always Sunny in Philadelphia

Der erste Tag in Philadelphia, zu sagen ist wie gesagt der Titel, habe mir natürlich gleich den ersten leichten Sonnenbrand geholt und am Abend gab es dann noch einen riesen Sturmgewitter, wurde lustigerweise sehr nass, wie man auch auf dem Foto erkennen mag, wenn auch etwas blöd geschossen.

Aber gut, der Tag entschädigte mich natürlich schön für meine Strapazen an der Grenze. Musste nämlich um kurz nach 0:00 an der Grenze um meine Einreise diskutieren bzw. zwischenzeitig auch etwas bangen. Als ich in dem Grenzschutzgebäude zu dem Grenzbeamten gerufen wurde, hatte ich natürlich alle meine notwendigen Daten parat, sodass ich mir dachte kann ja nicht lange dauern. Als ich dem dann alles gezeigt und genannt hatte, fing er lustigerweise an mit: nehmen sie Drogen, bzw. haben sie gekifft, er wollte auch ganz gerne einen Drogentest machen, wo ich nur spaßig meinte kann er gerne machen, er würde keine Drogen finden können in meiner Blutbahn, also habe ich nichts zu verbergen. Ich weiß es nicht ob er es dann lustig fand zu sagen okay schade, aber ich fand es dann nicht mehr so lustig, weil er dann nochmal alle Geldnachweise haben wollte, welche ich ihm schon vorgelegt hatte und ich sollte ihm dann noch sagen wie viel Bargeld ich habe. Als er mir aus welchen Gründen auch immer nicht glauben wollte, zählte ich ihm das Geld auch noch vor, er hielt sich wohl für ganz lustig und meinte zähl nochmal du hast einen Fehler gemacht. Also nochmal das ganze Geld vorzählen, waren zum Glück nur um die 350 US$ und um die 140 CA$, also war es schnell nochmal nachgezählt. Nach dieser Story wollte er alle Versicherungsscheine nochmal haben und den Nachweiß wann ich wieder ausreisen würde. Da wurd es mir dann etwas zu bunt, da ich ihm die schon alle mehrmals gezeigt und in die Hand gegeben hatte und musste ein wenig über ihn scherzen. Er fand dies jedoch nicht so lustig und war kurz und dran zu sagen, dass ich mich doch einem Drogentest zu unterziehen soll und auf das Ergebnis an der Grenze warten sollte. Nach weiterer Diskussion und weiteren Scherzen von mir, da ich die Prozedur nach guten 35 Minuten langsam echt lächerlich fand, kam dann sein netter Kollege, der mich anschnauzte warum ich denn solch einen Stress machen würde und ich ihm freundlich die Story erklärt hatte, dass ich seit 35 Minuten belabert werde und alle Nachweise gezeigt habe und manche Nachweise gar nicht hätte bringen müssen, da drehte der Typ sich um zu seinen Kollegen, nahm ihn ein Stück zur Seite und schnauzte ihn relativ gut an warum er denn solch eine Stress mit mir machen würde. Mit dem zweiten Grenzbeamten ging die Story und das ganze vorzeigen noch einmal los und nach guten 5 Minuten gab er mir einen Zettel, dass ich wieder in den Bus steigen dürfte, insgesamt kostete mich diese Prozedur 45 Minuten und ich war so ziemlich einer der ersten aus dem Bus und letzten in dem Bus. Aber Ja „“WELCOME“ to America!“

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